190 Gäste beim Kieler-Woche-Empfang der Kieler CDU

01.07.2013

Bereits zur Tradition geworden ist der Kieler-Woche-Empfang der Kieler CDU in Zusammenarbeit mit der Mittelstandsvereinigung Kiel, bei dem in diesem Jahr der Kreisvorsitzende Thomas Stritzl rund 190 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Haus der Marinekameradschaft begrüßen konnte.
Ehrengast war diesmal der Präsident der KSV Holstein Kiel von 1908 e.V., Roland Reime, der sich angesichts des Aufstieges der ersten Fußball-Herrenmannschaft seines Vereins in die 3. Bundesliga in bester Laune zeigte. Thomas Stritzl freute sich, dass er neben Roland Reine auch die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Kiel, Dr. Susanne Gaschke, in den Reihen der Gäste willkommen heißen konnte.
In ihrem Grußwort betonte die Oberbürgermeisterin, dass sie es als eine Ehre empfinde, am Empfang ihrer „zweitliebsten der großen Volksparteien“ teilnehmen zu können und hob die Gemeinsamkeiten zwischen SPD und CDU hervor, die sie auch in der Verantwortung für das Gemeinwohl der Gesellschaft sehe. Beide großen Parteien könne es nicht unberührt lassen, wenn sich immer mehr Menschen von der politischen Beteiligung wie den Wahlen verabschiedeten. Dies schade letztlich der gesamten Demokratie. Verlässlichkeit und Aufrichtigkeit kennzeichnete Dr. Gaschke als wichtige politische Handlungsnormen, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik zurückzugewinnen. Dies sei verpflichtende Aufgabe aller demokratischen Parteien.

Von der Politik zum Sport leitete die Rede des Ehrengastes Präsident Roland Reime über, der den Anlass des Empfanges gerne zum Anlass nahm, für die Anliegen der KSV Holstein zu werben. Dies fiel ihm um so leichter, da der Verein mit dem kürzlich erfolgten Aufstieg der Fußballmannschaft einen seiner größeren sportlichen Erfolge feiern konnte. Reime stellte heraus, dass sich der Verein auch angesichts dieser neuen Herausforderung im professionellen Bereich gut aufgestellt sehe. Die KSV Holstein, so Reime, sei ein Verein, der den Weg des Leistungssportes verfolge und seine Struktur konsequent darauf abstelle. Mit rund 5 Millionen Euro Jahresumsatz  trage Holstein Kiel auch den Charakter eines mittelständischen Unternehmens. Neben die ehrenamtlichen Arbeit, die viele Männer und Frauen den Jahrzehnten der Vereinsgeschichte geleistet hätten und deren Wert Roland Reime ausdrücklich betonte, trete nun zunehmend der Einsatz hauptamtlichen Personals. Nur so sei es möglich, den professionellen Anspruch der Vereinsarbeit aufrecht zu erhalten. An weiteren sportlichen Erfolgen arbeite man, so Reime, und rede weniger darüber. Er selber habe sich vorgenommen, so lange Präsident zu bleiben, bis Holstein Kiel den Sprung in die Zweite Fußball-Bundesliga geschafft habe. Bis dahin gebe es aber noch jede Menge Arbeit, für die der Präsident aber alle Voraussetzungen als gegeben sieht. Wünschen würde sich Roland Reime angesichts der kommenden spannenden Bundesligarunden freilich eine noch stärkere Verankerung des Vereins in der Kieler Bevölkerung.

Den Ansprachen schlossen sich intensive Gespräche der Gäste bei Getränken und Büffet an. Last but not Least konnte Thomas Stritzl 381 Euro gesammelte Spendengelder für einen guten Zweck als weiteres Ergebnis der Veranstaltung verkünden.