Albig soll eigene Hausaufgaben erledigen

18.01.2016

Die presseöffentliche Profilsuche von Ministerpräsident Torsten Albig anlässlich der SPD Klausur in Nauen wirkt hilflos, so der Kieler CDU Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl.

Statt zu versuchen, sich an der Bundesregierung in Sachen Flüchtlingspolitik abzuarbeiten, wäre es zweckhaft, selbst als Ministerpräsident im Lande zu wirken. So brauche offensichtlich der Innenminister die 'helfende Hand' des Ministerpräsidenten, um (nach den Ereignissen von Köln) sein Polizeikonzept an das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger anzupassen. Große kommunale Flüchtlingseinrichtungen neu schaffen zu lassen, gleichzeitig aber auch Polizeidienststellen in betroffenen Stadtteilen der Landeshauptstadt abzubauen, passe überhaupt nicht zusammen. Das Polizeikonzept des Landes müsse deshalb dringlich angepasst werden, forderte Thomas Stritzl MdB.

"Wenn der Ministerpräsident hier nicht umgehend nachbessert, dann wird deutlich, dass er die berechtigten Sicherheitsbesorgnisse der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich nicht ernst genug nimmt. Dies wäre in der jetzigen Situation ein schwerer politischer Fehler, denn dann laufen wir Gefahr, dass die notwendige innere Bereitschaft zur Auf- und Annahme der Menschen abnimmt.", so Thomas Stritzl MdB.