Australische Regierung konzentriert sich franz. Anbieter

26.04.2016

Australische Regierung konzentriert sich bei U-Boot Kauf auf franz. Anbieter

Zu der Entscheidung der australischen Regierung, das Interessenbekundungsverfahren für den Aufbau einer neuen U-Boot-Flotte auf den französischen Anbieter zu konzentrieren, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss Thomas Stritzl:

„Ich hätte mich gefreut, wenn TKMS (unsere – und die weltweit führende – Werft im konventionellen U-Bootsbau) das Rennen gemacht hätte. Auch wenn der Großteil der aus dem Auftrag zu erwartenden Wertschöpfung in Australien stattgefunden hätte (Bau der U-Boote), wäre es gleichwohl ein toller Erfolg auch für Kiel als Werftstandort gewesen. Jetzt muss es darauf ankommen, alle Kräfte zu mobilisieren, um das nach wie vor in Aussicht stehende Projekt mit Norwegen zu realisieren. Hier würde dann auch der Bau der U-Boote selbst in Kiel stattfinden können. Dies hätte natürlich besonders positive Beschäftigungseffekte für die Werft und ihre qualifizierte Belegschaft zur Folge. Darüber hinaus wäre eine entsprechende Kooperation mit dem Nato-Partner Norwegen von besonderem strategischen Interesse. Insofern ist auch die deutsche Politik gefordert, alle Möglichkeiten zur Unterstützung auszuloten.“