Dritte Hilfslieferung für Ebola-Gebiete auf dem Weg

18.12.2014

Durch Unterstützung verschiedener Medizinproduktehersteller wurde gestern erneut ein umfangreicher Hilfstransport für die Ebola-Gebiete in Westafrika auf den Weg gebracht. Der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl hatte in einem deutschlandweiten Aufruf für Spenden geworben. Mehr als zehn Tonnen medizinisches Material werden nun nach Liberia verschifft. Hier werden die Hilfsgüter sowohl für die Versorgung der Ebola-Kranken als auch für die Aufrechterhaltung der regulären Gesundheitsversorgung genutzt.

„Ich bin überwältigt und sehr dankbar für die Spenden der Unternehmen. Ihre Unterstützung verbessert die ärztliche Versorgung der Menschen in den betroffenen Gebieten.“, freute sich Thomas Stritzl. Gleichzeitig warnte er davor, zu früh im Kampf gegen Ebola nachzulassen. „Das Virus ist noch lange nicht besiegt. Vor allem in ländlichen Gebieten sterben jeden Tag weitere Menschen.“ Auch die liberianische Botschafterin in Berlin, Ethel Davis, dankte für das großartige private Engagement. „Unser Land und unsere Menschen benötigen nach wie vor Hilfe von außen. Auch wenn das Medieninteresse nachlässt, tötet Ebola dennoch täglich weiter. Unser Ziel muss es sein, die Ausbreitung der Seuche auch auf andere Kontinente zu verhindern. Dies gelingt nur mit gemeinsamen Anstrengungen.“

Der Seetransportcontainer wird in den kommenden Tagen über Rotterdam nach Liberia verschifft. Die Hauptstadt Monrovia wird er Mitte Januar erreichen. Die Hilfslieferung erfolgt in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden vor Ort. Sie umfasst neben verschieden Schutzmaterialien wie Handschuhen und Ganzkörperschutzanzügen auch Verbandsmaterial, Operationssets und Rollstühle. Besonderer Dank gilt den Firmen, die dem Spendenaufruf gefolgt sind. Hierzu gehören u.a. die „Fuhrmann GmbH“ aus Much, die „Lohmann und Raucher GmbH“ aus Neuwied, die Firma „Sunrise Medical“ aus Malsch sowie die „pfm medical ag“ aus Köln.