Einführung einer Bürgerversicherung würde bis zu 300.000 Jobs gefährden

23.03.2017

Thomas Stritzl: Rot-Rot-Grünes „Nein“ zum dualen Gesundheitssystem gefährdet bis zu 300.000 Jobs und die gute Patientenversorgung

Duales Gesundheitssystem erhalten – Betriebsräte der PKV werben für Unterstützung

Bis zu 300.000 Arbeitsplätze sind nach Auskunft der „Betriebsratsinitiative Bürgerversicherung? Nein, Danke!“ bei Zerschlagung der Privaten Krankenversicherung (PKV) in konkreter Gefahr. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur PKV Thomas Stritzl MdB unterstrichen die Betriebsräte zudem die Bedeutung der Leistung der PKV für ein gutes und voll ausgestattetes Gesundheitssystem. So werden – gemessen an der Versichertenzahl – durch die PKV jährlich mehr als zwölf Mrd. Euro für das Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt. Eine Zerschlagung des privaten Krankenversicherungssektors würde für den Gesundheitssektor somit eine schwere materielle Hypothek bedeuten.

Darüber hinaus befürchten die Betriebsräte, dass bei einer Zerschlagung des privaten Vollversicherungswesens bis zu 300.000 Arbeitsplätze stark gefährdet würden Die Betriebsräte äußerten ihr Unverständnis ggü. einer Politik, namentlich Ex-SPD-Wirtschaftsminister Gabriel, der einerseits alle Hebel in Bewegung setzte, um 10.000 Arbeitsplätze zu sichern (Kaiser’s Tengelmann) und andererseits einer Politik Vorschub leistet, die das private Krankenversicherungssystem zerstören und damit hunderttausende Arbeitsplätze vom Versicherungsvermittler bis zum Mitarbeiter in Arztpraxen gefährdet. „Rund 80 Prozent der Versicherten sind mit den Leistungen unseres dualen Gesundheitssystems zufrieden. Das deutsche Gesundheitssystem nimmt zu Recht eine führende Rolle im internationalen Vergleich ein. Die Axt an dieses erfolgreiche System zu legen, anstatt es behutsam weiter zu entwickeln, ist weder gut für die Patienten noch für die Beschäftigten.“, stellte Thomas Stritzl zum Abschluss des Treffens klar.