"Elterngeld-Plus" schafft Flexibilität für Eltern

07.06.2014

"Elterngeld-Plus" schafft Flexibilität für Eltern und die Rückkehr in den Job wird erleichtert
Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wird das "Elterngeld Plus" eingeführt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch stärker zu unterstützen. Künftig können in Teilzeit arbeitende Mütter und Väter das "Elterngeld-Plus" 24 statt 12 Monate beziehen, ohne das die Teilzeittätigkeit wie bisher üblich zu Verlusten beim Elterngeldanspruch führt. Diese Schieflage korrigieren wir und vereinfachen damit gleichzeitig die Rückkehr in den Job. Vor allem Frauen werden von diesem früheren Wiedereinstieg ins Berufsleben profitieren. Die Väter wiederum erhalten die Möglichkeit, sich noch länger als bisher intensiv um die Kinderbetreuung zu kümmern.Neu eingeführt wird auch der Partnerschaftsbonus. Teilen sich Mutter und Vater die Kinderbetreuung und arbeiten parallel für mindestens vier Monate bis zu 30 Wochenstunden, erhalten sie jeweils zusätzlich für vier Monate "Elterngeld Plus". Wer sich Beruf und Erziehung partnerschaftlich teilt, wird also länger gefördert. Damit verbessern wir nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern fördern auch die Gleichberechtigung unter den Eltern und erhöhen die gesellschaftliche Chancengleichheit.