Forderung persönlicher Konsequenzen nach polizeikritischer Äußerung

19.07.2016

Forderung persönlicher Konsequenzen nach polizeikritischer Äußerung der Abgeordneten Künast zum Würzburg-Attentat
Zum Attentat von Würzburg erklärte der Kieler CDU Kreisvorsitzende Thomas Stritzl MdB: „Frau Künast muss persönliche Konsequenzen ziehen - entweder öffentliche Entschuldigung bei den Polizeibeamten oder Rücktritt vom Ausschussvorsitz!“

Der widerliche Anschlag auf das Leben der Zugreisenden aus Hongkong zeige, wie verwundbar auch eine freie Gesellschaft sein könne. Hundertprozentigen Schutz vor solchen Wahnsinnstätern könne es nicht geben. Gut, dass die Polizei gleich zur Stelle gewesen sei; so sei - aller Wahrscheinlichkeit nach - Leib und Leben weiterer unschuldiger Menschen geschützt worden.     

„Den Attentatsopfern gehört unser ganzes Mitgefühl und wir wünschen ihnen, dass sie wieder vollständig gesund werden können!“, so Thomas Stritzl.

Die vorschnelle und öffentliche Verdächtigung der Polizei wegen des tödlich verlaufenden Schusswaffeneinsatzes hätten die Einsatz-Beamten nicht verdient. Gerade als Vorsitzende des Rechtsausschusses sollte die ehemalige Bundesministerin der GRÜNEN zumindest um die Unschuldsvermutung, das Recht auf Notwehr sowie die zwangsläufig anstehende Ermittlungen des Tatgeschehens durch die Staatsanwaltschaft wissen. Auch wenn es ‚nur Fragezeichen‘ sind: Der so ‚transportierte schlimme Verdacht' sei dem Amte einer Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages - gerade vor dem Hintergrund einer solchen Gesamt-Tragik - nicht würdig.

Thomas Stritzl:
„Für diese Vorverurteilung aus der Ferne sollte sich Frau Künast entweder öffentlich - ohne Wenn und Aber - bei den Beamten entschuldigen oder aber das Amt der Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestages niederlegen!"