Gabriel muss Stegner, Maas & Co. 'zur Ordnung' rufen

02.11.2015

„Was bitte schön soll der zentrale Vorteil der von SPD-Seite geforderten sog. ‚Einreisezentren‘ gegenüber den von der Union angestrebten sog. grenznahen ‚Transitzonen‘ sein?", kommentiert der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl die neuen Vorschläge der SPD im Nachgang zum gestrigen Koalitionsgipfel zur Lösung der Flüchtlingsfrage. „Die absichtsvollen, von Sachkenntnis entkleideten, Verbalinjurien seitens der SPD gerichtet an CDU/CSU und die Gleichsetzung der ‚Transitzonen‘ mit Haft- oder Internierungslagern lassen vielmehr die Vermutung zu, dass eine gezielte politische ‚Brunnenvergiftung‘ als Begleitmusik dazu dienen soll, dem angeschlagenen Kanzlerkandidaten Gabriel doch noch in den gewünschten 'rot/rot/grünen Regierungs-Sattel' zu helfen.“

Stritzl betonte, dass dieses rein parteipolitisch motivierte Gezänk nicht nur seinen „kurzsichtigen“ Autoren schade, sondern insbesondere die notwendige Bereitschaft zur Aufnahme und Integration wirklich Schutzbedürftiger in unsere Gesellschaft gefährde. Der SPD-Bundesvorsitzende sei deshalb gefordert, diesem unsäglichen politischen Treiben seiner 2. Reihe Einhalt zu gebieten.

„Unbestreitbar liegt der Vorteil des sog. Transitverfahrens darin, bereits an der Grenze Klarheit über den Status der Ankömmlinge zu gewinnen und die Nichtberechtigten dann auch direkt abzuweisen zu können. Damit ermöglichen wir eine zentrale Steuerung der Zuzugs und gewinnen Vertrauen in der Bevölkerung zurück“, so Thomas Stritzl abschließend.