Hilfslieferung für Ebola-Gebiete auf dem Weg

06.10.2014

„Ich danke Thomas Stritzl für seine konkrete Hilfe für Liberia, die ich gerne unterstütze. Westafrika braucht unsere Hilfe bei der Schaffung weiterer Behandlungsmöglichkeiten für Patienten. Dazu gehört medizinisches Personal genauso wie medizinische Ausrüstung“, erklärte Bundesgesundheitsminister, Hermann Gröhe MdB ( CDU ), heute bei der Übergabe von weiterem medizinischen Hilfsmaterial für die Gesundheitsversorgung der Menschen in Liberia, an die liberianische Botschafterin Ethel Davis.

Auch Botschafterin Davis dankte für die Unterstützung und rief zu noch mehr Spenden für die betroffenen Gebiete auf. „Wir müssen alles dafür tun, um die Verbreitung von Ebola jetzt zu stoppen. Ansonsten droht das Virus auch auf Europa und andere Kontinente überzugreifen.“ Thomas Stritzl ergänzte, dass es neben der Soforthilfe auch langfristige Konzepte für eine verstärkte Zusammenarbeit geben müsse. „Die Menschen vor Ort brauchen unsere Hilfe, um ein funktionierendes Gesundheits- und Verwaltungssystem aufzubauen, damit sich Epidemien wie die Aktuelle nicht wiederholen.“

Die Lieferung (10 Europaletten), die heute nach Monrovia eingeschifft wurde, basiert auf einer Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Stritzl aus Kiel und Mitglied im Gesundheitsausschuss. BM Gröhe und Thomas Stritzl dankten den Unternehmen, die zu diesen Spenden zum Kampf gegen Ebola (Schutzanzüge, Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel u.a.) unkompliziert bereit standen. BM Gröhe betonte die Notwendigkeit weiterer umfassender Hilfen für die durch Ebola betroffenen Staaten Westafrikas. „Ich bin mit den Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in intensiven Gesprächen über weitere Unterstützung und bin dankbar über die schnelle Zusage medizinische Hilfsgüter für den Kampf gegen Ebola bereitzustellen.“