Kanalstreik: Verdi-Leitung muss Maß halten

15.08.2013

Zum Verlauf des Streiks des Schleusenpersonals in Kiel-Holtenau erklärt der Kreisvorsitzende der CDU Kiel und Bundestagskandidat für Altenholz, Kiel und Kronshagen, Thomas Stritzl:
Zu Recht wenden sich jetzt selbst Betriebsräte und Gewerkschaftsmitglieder gegen die völlig überzogenen Arbeitskampfmaßnahmen der Verdi-Leitung am Kanal. Die Vertretung der Interessen des Personals auch durch Wahrnehmung des Streikrechts sind legitim, dürfen jedoch nicht zu einer Standortgefährdung führen, indem die Existenz kleiner und mittlerer Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen, auch in Kiel und Umgebung, aufs Spiel gesetzt wird.

Leider entsteht der Eindruck, dass Verdi versucht, auf Seiten der SPD in den laufenden Bundestagswahlkampf einzugreifen, wie auch die erneuten, unhaltbaren Angriffe gegen Bundesverkehrsminister Ramsauer erkennen lassen.

Völlig inakzeptabel ist aber, wenn – wie jetzt geschehen – die Sicherheit im Kanalbetrieb beeinträchtigt wird und Menschenleben in Gefahr kommen.
Die Leitung der Gewerkschaft Verdi ist jetzt dringend aufgerufen, Augenmaß walten zu lassen und nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten.