Kleiner Parteitag der Kieler CDU dankt den Kandidatinnen und Kandidaten...

29.05.2013

Als erstes Gremium der Kieler CDU beschäftigte sich am 28. Mai 2013 der Kreisverbandsausschuss mit dem Ergebnis der Kommunalwahl vom vergangenen Sonntag.
Gleich zu Beginn konnte Kreisvorsitzender Thomas Stritzl die einstimmige Wiederwahl des Spitzenkandidaten Stefan Kruber zum Vorsitzenden der neuen CDU-Ratsfraktion bekannt geben. Am Abend waren auch die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Homeyer und Robert Vollborn in ihren Ämtern bestätigt worden. Schatzmeisterin wurde wieder Sigrid Schröter. Stritzl wertete dieses Ergebnis als gute Voraussetzung für Kontinuität und Verlässlichkeit in der Arbeit der Ratsfraktion. Gleichzeitig hob er die Tatsache hervor, dass ein Drittel der Fraktion mit neu gewählten Mitgliedern besetzt sei. Dies werde auch für „frischen Wind“ sorgen. Mit fünf Frauen sei die Kieler CDU-Ratsfraktion zudem weiblicher und jünger geworden. Thomas Stritzl stellte fest, dass damit selbst der Frauenanteil der SPD übertroffen worden sei. Ebenfalls sehr erfreulich sei, dass mit Cetin Yildirim und Nue Oroshi erstmals zwei Ratsherren mit Migrationshintergrund die CDU-Fraktion verstärkten. „Dies zeigt“, so Stritzl, „dass die Kieler CDU über Gleichberechtigung und Integration nicht nur redet, sondern auch danach handelt“.

Fraktionsvorsitzender Stefan Kruber hob in seiner Analyse hervor, dass die CDU am Wahlsonntag gegenüber 2008 leicht zulegen konnte. Die CDU habe im Wahlkampf die richtigen Themen aufgegriffen. „Dabei waren wir nicht im Ansatz immer nur `gegen´ etwas, sondern haben klare Alternativen aufgezeigt“. Die CDU habe den zweitbesten Zuwachs in der Stadt verzeichnet und liege auch über der landesweiten Zugewinnquote der CDU. Die Partei zeige in Kiel wie in Neumünster, Lübeck und Flensburg, dass sie in den großen Städten stärker werde und konkurrenzfähig sei. Die politische Arbeit im Rat werde jetzt durch die verschiedenen neuen Gruppierungen nicht einfacher. Die CDU müsse sich daher auch über eine neue „Kultur des Zuhörens“ Gedanken machen.

Sigrid Schröter würdigte als Vorsitzende der Wahlkampfkommission das Engagement aller Kandidaten und Kandidatinnen in den zurückliegenden Wochen. Gleichzeitig dankte sie den vielen Helfern aus den Ortsverbänden und von der Jungen Union, die bei den zahlreichen zentralen Wahlkampfveranstaltungen sowie am Stand in der Holstenstraße unterstützt hatten und hob die häufige Präsenz des Kreisvorsitzenden und des Spitzenkandidaten vor Ort hervor.  Die Kieler CDU habe in der relativ kurzen Vorbereitungsphase seit Januar gezeigt, dass sie geschlossen mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen kämpfen wolle und könne. Dies seien gute Voraussetzungen für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf.

In seinen – seitens der Delegierten von viel Applaus bedachten – Schlussbemerkungen unterstrich Thomas Stritzl, dass die Kieler CDU dann ermutigend abschneide, wenn sie das Miteinander sichtbar in den Vordergrund stelle. Auch insofern sei das Ergebnis der  Kommunalwahl ein gutes Zeichen. Stritzl versprach der neugewählten Fraktion einen engen politischen Schulterschluss. Im Hinblick auf die Aufarbeitung der Gründe für die so geringe Wahlbeteiligung unterstrich Thomas Stritzl die Notwendigkeit aussagekräftiger statistischer Daten. „Was für Bundestags- und Landtagswahlen selbstverständlich ist, brauchen wir auch bei Kommunalwahlen – eine qualifizierte wissenschaftliche Begleitung“, so Stritzl anschließend.