Klinisches Krebsregister in Schleswig-Holstein in der Warteschleife

26.08.2016

Klinisches Krebsregister in Schleswig-Holstein in der Warteschleife - Was nun Frau Alheit?

Nach der vom GKV-SV in Auftrag gegebenen und jetzt veröffentlichten Prognos-Studie ist in Schleswig-Holstein der Aufbau eines funktionsfähigen klinischen Krebsregisters bis Ende 2017 gefährdet. Bei nicht fristgerechter Umsetzung verstieße Schleswig Holstein gegen die gesetzlichen Vorgaben des Gesetzgebers, der mit dem Register die Versorgung von Krebskranken qualitativ verbessern will.
„Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar!“, erklärte der Kieler Bundesabgeordnete Thomas Stritzl (Mitglied des Gesundheitsausschusses). „Der fristgerechte Aufbau des Krebsregisters ist für die Behandlung der zum Teil schwer Erkrankten von immenser Bedeutung. Ministerin Alheit ist nun gefordert, kurzfristig darzulegen, worin die Hemmnisse in der Umsetzung begründet sind und was sie im Interesse der Erkrankten zu tun gedenkt, um einen rechtzeitigen Start doch noch zu ermöglichen.“