Kritik von Kubicki an Merkel ist falsch

19.04.2016

Zu den presseöffentlichen Vorwürfen (Tagesspiegel) des stellv. FDP-Bundesvorsitzenden und FDP-Fraktionsvorsitzenden im Kieler Landtag Wolfgang Kubicki MdL an die Bundeskanzlerin, in der Angelegenheit des sog. Schmähgedichts, erklärte der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl MdB:

Kubicki surft die falsche Welle – Vorwürfe an Bundeskanzlerin Merkel ohne Grundlage

Der Bundeskanzlerin als Verfassungsorgan die „Verhöhnung“ der 3. Gewalt wegen ihrer Entscheidung zu Paragraph 103 StGB zu unterstellen und ihr „rechtsstaatlich fragwürdiges Verhalten“ vorzuwerfen, ist schon „starker Tobak“. Dabei täte man Herrn Kubicki Unrecht, wenn man ihm unterstellte, dass er es in der Sache nicht besser wüsste. Er ist vielmehr ein begeisterter Politsurfer, der gerne mal eine „steile Welle surft“.

Aber auch diese Erkenntnis rechtfertigt nicht die sich mittlerweile überbietenden verbalen Anmaßungen des stellv. FDP-Bundesvorsitzenden an die politische Adresse der Bundeskanzlerin. Herr Kubicki sollte sich ermannen und zukünftig seinem eigenen Anspruch an Fairness gerecht werden, anstatt beim Versuch alle Wellen zu surfen, Gefahr zu laufen, sich selbst zu entgleiten.