Mehr Wachstum für den Seehafen- und Logistikstandort Norddeutschland

10.02.2017

Der Kieler CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl MdB sieht das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe als Chance für die Zukunft:

Das Gericht hat die Planungen zur sog. Elbvertiefung grundsätzlich gebilligt – nach Beseitigung der festgestellten Mängel. Nun muss sowohl von den Planungsbehörden als auch vom Hafenbetreiber daran gearbeitet werden, dass die Auflagen des Gerichtes schnell erfüllt werden. Im Ergebnis ist die heutige Entscheidung ein guter Tag für den gesamten Seehafen- und Logistikstandort Norddeutschland. Denn auch in Zukunft werden die neuen großen weltweit agierenden Reederallianzen mit ihren großen Containerschiffen Hamburg in ihre Fahrpläne aufnehmen. Von dieser direkten Anbindung an den internationalen Fähr- und Schifffahrtsverkehr wird auch die schleswig-holsteinische Wirtschaft profitieren – nicht nur, weil der Hamburger Hafen mit über 250.000 unmittelbaren und mittelbaren Beschäftigten größter Arbeitgeber für den Norden ist. Ohne die Elbvertiefung hingegen würde die Containerschifffahrt z.B. auf den Rotterdamer Hafen ausweichen. Dieser Rückzug würde mit einer geringeren Auslastung des Nord-Ostsee-Kanals sowie weniger Güterverkehr für die Hafenstandorte in Schleswig-Holstein einhergehen.