Podiumsdiskussion mit den beiden Bundestagsabgeordneten

02.09.2015

Podiumsdiskussion mit den beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Stritzl und Dr. Johann Wadephul zum transatlantischen Handelsabkommen TTIP

TTIP - Mythen, Fakten und Argumente

Mehr als 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren ins Bürgerhaus Kronshagen gekommen, um sich über den Stand der Verhandlungen zum transatlantischen Handelsabkommen zwischen Europa und den USA informieren zu lassen und dies zu diskutieren.
Eingeladen hatten die beiden Bundestagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Thomas Stritzl aus der Landeshauptstadt Kiel und Dr. Johann Wadephul aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Der sachverständige CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer, der aus Nordrhein-Westfalen angereist war, führte in die Thematik und den aktuellen Stand der politischen Diskussion ein.

Für das Podium konnte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Flensburg, Udo Hansen, gewonnen werden, der über die regionale Dimension des geplanten Handelsabkommens berichtete und Vorschläge zur Berücksichtigung des Dienstleistungsgewerbes in dem internationalen Abkommen machte.
Weiterer Mitdiskutant war der Bundesgeschäftsführer des Verbandes der chemischen Industrie aus Berlin, Norbert Theihs, der die zeitnahe Formulierung und Veröffentlichung der bis jetzt politisch verhandelten Standards einforderte.

Dr. Johann Wadephul moderierte die Podiumsdiskussion und bezog die Fragen und Statements der teilweise kritischen Zuhörer aus dem Saal in die Diskussion mit ein.

Zum Ende der Veranstaltung vermittelte Thomas Stritzl seine grundsätzlichen Überlegungen zum geplanten transatlantischen Handelsabkommen: „Hier soll ein Freihandelsraum der beiden größten Demokratien dieser Welt Amerika und Europa geschaffen werden, um im Welthandel die Wettbewerbsfähigkeit von Europa und natürlich auch Deutschland zu sichern.“
„Die Diskussionsrunde kann als voller Erfolg bezeichnet werden, weil es den Diskutanten auf dem Podium gelungen ist, sachlich inhaltlich über das geplante Abkommen zu informieren, nicht nur die berechtigten Sorgen und Ängsten zu sehen, sondern auch die weitreichenden Chancen dieses Handelsabkommens aufzuzeichnen“,  resümiert Thomas Stritzl.