SPD-Kritik an Äußerungen des Bundesinnenministers

09.11.2015

SPD-Kritik an Äußerungen des Bundesinnenministers zum Familiennachzug ist parteitaktisch motiviert statt Lösungsansatz der Sache!
„Wenn gute Politik mit der Zur-Kenntnisnahme der Realitäten beginnt, dann ist die SPD gefordert, sich dieser Erkenntnis auch beim Thema des sog. Familiennachzugs zu stellen.“, so der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl. „Denn wenn die Medienberichte zutreffen, wonach von einem Familienfaktor von 'vier bis acht' auszugehen ist, dann muss die SPD zunächst die sich daraus ergebende Frage in der Sache beantworten, wie sie diese dann enorm große Anzahl von Neuankömmlingen – auch im Gegensatz zu der Einschätzung des Chefs des Städte- und Gemeindebunds Gerd Landsberg – tatsächlich unterbringen und integrieren will.“ Solange die SPD eine eigene schlüssige Konzeptidee in der Sache schuldig bleibe, sei der Vorschlag von Thomas de Mazière vorzugswürdig, wenn man nicht die Aufnahmebereitschaft im eigenen Lande durch einen Nachzug in Millionenhöhe nachhaltig beeinträchtigen wolle, stellte Stritzl klar.