Stefan Kruber ist offiziell OB-Kandidat der Kieler CDU

11.01.2014

Die Mitglieder der Kieler CDU haben auf dem Kreisparteitag am 10. Januar 2014 Stefan Kruber mit überwältigender Mehrheit zum Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 22. März 2014 gekürt. In Anwesenheit des CDU-Landesvorsitzenden Reimer Böge votierten 95,2 Prozent der Stimmberechtigten für den 37-jährigen Vorsitzenden der Kieler CDU-Ratsfraktion.
Vor der Abstimmung hatten der Kreisvorsitzende Thomas Stritzl, MdB, und der Leiter der Kandidatenfindungskommission, Stadtpräsident a.D. Eckard Sauerbaum, die besondere Eignung Stefan Krubers für das Amt des Oberbürgermeisters hervorgehoben. Kruber habe sich in mehr als eineinhalb Jahrzehnten ehrenamtlicher Tätigkeit intensiv in die Kieler Stadtpolitik eingearbeitet und beweise als langjähriges Ratsmitglied in den verschiedensten verantwortlichen Positionen tiefgehende Sachkenntnis in allen Angelegenheiten der Verwaltung der Landeshauptstadt. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender der größten Oppositionsfraktion im Rat belege Stefan Kruber tagtäglich seine Führungsfähigkeit und politische Gestaltungskraft. Mit seiner beruflichen Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Kieler Ostufer sowie als Familienvater bringe er zudem die Voraussetzungen mit, sich die Anliegen und Lebenswirklichkeiten der Kieler und Kielerinnen zu eigen zu machen.

Stefan Kruber betonte in einer sehr persönlichen Rede vor dem Parteitag seine enge Verbundenheit mit seiner Geburts- und Heimatstadt Kiel, die für ihn, seine Frau und seine beiden Kinder der „liebens- und lebenswerteste Ort“ sei. Er wolle seine gesamten Erfahrungen einbringen, um die Stadt Kiel nach Jahren der Stagnation wieder nach vorne zu bringen. Nach SPD-Oberbürgermeistern, von denen einer das Amt nur als Karrieresprungbrett gesehen habe und dessen Nachfolgerin, die von dem Amt „verschluckt“ worden sein, müsse jetzt wieder Kontinuität und Tatkraft die Rathausspitze bestimmen. „Dazu will ich auch ein Teamspieler sein“, stellte Kruber heraus.

In prägnanter Form steckte Stefan Kruber die Eckpunkte seiner künftigen OB-Politik ab. „Die brachliegenden Potenziale unserer Stadt müssen endlich wieder ausgeschöpft werden“.  Eine seiner Hauptaufgaben sehe er in der Umkehr bei der Finanzpolitik. Um die Voraussetzungen für eine wirtschaftsfreundliche Stadt zu schaffen, in der endlich wieder neue und dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen würden, sei ein Ende der rot-grünen Schuldenpolitik notwendig. „Unsere Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz hat mit Unterstützung der CDU im Rat bewiesen, dass es möglich ist, Überschüsse zu erzielen“.  Hieran wolle er anknüpfen und zu diesem Zweck auch selber das Wirtschaftsdezernat übernehmen. Neben dem verstärkten Ausbau einer wirtschaftsfördernden Infrastruktur („Das drohende Chaos auf der A7 muss abgewendet werden“), einschließlich des Erhaltes des Airparks Kiel sowie der Sicherstellung einer bezahlbaren Energieversorgung („Eine Schicksalsfrage für unsere Stadt“) betonte Kruber sein Anliegen, die Kinderfreundlichkeit der Stadt weiter zu fördern sowie „gute Bildungschancen in intakten, modernen Schulen“ zu gewährleisten und erneuerte das klare Bekenntnis der CDU zur Bundeswehr in Kiel.

„Viel zu viele Studentinnen und Studenten verlassen unsere Stadt nach dem Abschluss, weil sie hier keine Arbeit finden“. So müssten wir dafür sorgen, so Kruber, dass sie die Chance haben, hier zu bleiben, zu arbeiten, Familien zu gründen und Kiel als ihre Heimat zu entdecken. „Wir brauchen in Kiel kreative Köpfe, mutige Unternehmensgründer und gut ausgebildete Menschen“.

Als Rechtsanwalt auf dem Ostufer kenne er auch die sozialen Herausforderungen der Stadt sehr gut.  Kruber betonte seinen Willen, Kiel zu einem lebenswerten Ort für diejenigen zu machen, die jetzt noch benachteiligt seien. Hierzu gehöre für ihn auch der Ausbau der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Senioren.

Unter dem stehenden Applaus des Kreisparteitages schloss Stefan Kruber mit dem Worten: „Liebe Freundinnen und Freunde, Oberbürgermeister von Kiel ist nicht irgendein Job. Oberbürgermeister von Kiel ist Berufung. Ich will mit ganzer Kraft und mit ganzem Herzen unser Stadt dienen“.