Stefan Kruber: Klarer Kurs für mehr Arbeitsplätze in Kiel

19.03.2014

Im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl gab Stefan Kruber bereits einen Ausblick auf die vordringlichsten Vorhaben, die er in den ersten 100 Tagen voranbringen möchte: "Mein besonderer Focus wird darauf liegen, Arbeitsplätze für Kiel zu schaffen. Nur durch wirtschaftlichen Aufschwung können wir es schaffen, die sozialen und finanziellen Herausforderungen zu meistern." Kruber kündigte daher an, gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und auch der Gewerkschaften eine Initiative für mehr Arbeitsplätze ins Leben zu rufen. "Wenn wir unsere Stadt voranbringen wollen, dann müssen wir alle an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Strategie verfolgen."
Besonders unter den Nägeln brennt Kruber die weitere Entwicklung des MFG5- Geländes: "Die Verwaltung befasst sich seit mehr als fünf Jahren mit dem Thema, es ist jetzt an der Zeit, eine Grundentscheidung zu fällen, was auf diesem wertvollen Areal geschehen soll. Ich will, dass dort auch produzierendes Gewerbe entsteht. Genau in dem Bereich brauchen wir dringend zusätzliche Arbeitsplätze."

"Um den Bau von zusätzlichem Wohnraum in der Stadt voran zu bringen, werde ich unverzüglich mit den Akteuren auf dem Wohnungsmarkt in Gespräche eintreten.", erklärt Kruber. "Insbesondere will ich geeignete Flächen zur Innenverdichtung ermitteln lassen und das Wohnen für Studierende in der Nähe der Fachhochschule und der Technischen Fakultät attraktiv machen."

Als Verwaltungschef will Kruber auf Teamarbeit setzen: "Die dramatische Haushaltsentwicklung können wir nur in den Griff bekommen, wenn alle Beteiligten ihre Ideen einbringen können und bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen. Wenn weiter nur über die Köpfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinweg entschieden wird, erzeugt das Frustrationen." Daher möchte Kruber schon am ersten Arbeitstag Beteiligungen der Stadt besuchen und zu einer Personalversammlung einladen, schließlich sei es doch selbstverständlich,  dass sich ein neuer Mitarbeiter einmal vorstelle. "Ich möchte die Hemmschwelle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abbauen und erreichen, dass bei Problemen der direkte Dialog gesucht wird. Das gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie für die Bürgerinnen und Bürger" erklärte Stefan Kruber abschließend.