Thomas Stritzl als Kreisvorsitzender bestätigt

28.04.2013

Parteitag der CDU Kiel und Auftakt zur heißen Phase des Kommunalwahlkampfes - Thomas Stritzl als Kreisvorsitzender bestätigt
Zum fünften Mal in Folge wurde Thomas Stritzl auf dem Kreisparteitag der CDU Kiel als Vorsitzender bestätigt. Er war ohne Gegenkandidat und erhielt 79% der Stimmen. Als Stellvertreter amtieren künftig der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Stefan Kruber (ebenfalls wiedergewählt) sowie Sigrid Schröter und Juliane Weigel. Schatzmeister wurde Ralph Roick, als sein Stellvertreter zog Björn will in den Kreisvorstand ein. Als Pressesprecher der Partei wurde Stephan Ehmke bestätigt. Die neun Beisitzer sind: Elisabeth Pier, Karin Dankert, Robert Vollborn, Dr. Niels Herholz, Dr. Lisa Homrich, Davina Stisser, Cetin Yildirim, Maren Fürstenau und Patrick Coquelin.
Mit den Neuwahlen hat sich die Zahl der Frauen im Vorstand von 5 auf 7 von insg. 16 Pers. erhöht. Mit Juliane Weigel und Davina Stisser sind zwei junge Frauen unter 25 aus dem Bereich der Jungen Union dazu gestoßen. Ortsverbände und Vereinigungen der CDU Kiel werden flächendeckend repräsentiert. Das berufliche Spektrum umfasst Beamte wie Angestellte sowie Freiberufler (Juristen, Mediziner).

Zuvor hatte Thomas Stritzl vor den rund 120 Teilnehmern des Parteitages den Rechenschaftsbericht des Vorstandes abgegeben. Er hob vor allem die starke inhaltliche Arbeit der vergangenen zwei Jahre hervor, die auf den 2011 verabschiedeten „Kieler Leitlinien“ der Kreispartei basiert sowie die zahlreichen Großveranstaltungen der Partei mit erheblicher Öffentlichkeitswirksamkeit hervor. Der für die CDU sehr erfreuliche Oberbürgermeister-Wahlkampf im Herbst 2012 mir Gert Meyer als Kandidat habe gezeigt, dass die CDU auch in den Städten starke Ergebnisse erzielen könne. Das auf Initiative des Kreisvorsitzenden ins Leben gerufene „Bündnis für den Erhalt des Marine- und Bundeswehrstandortes Kiel“ habe überparteilich alle wichtigen Verbände der Landeshauptstadt im Interesse unserer Soldatinnen und Soldaten und ihrer Angehörigen sowie der zivilen Mitarbeiter zusammen geführt.
Auch die Parteifinanzen stimmten, so Stritzl. Die CDU Kiel sei schuldenfrei und werde auch zukünftig in der Lage sein, ihre politischen Aufgaben insbesondere hinsichtlich der bevorstehenden Wahlkämpfe mit voller Kraft zu erfüllen. Erfreut zeigte sich Thomas Stritzl auch über die Mitgliederentwicklung: Gegenüber 2011 habe die Kieler CDU neue Frauen und Männer im zweistellige Bereich hinzugewinnen können.

Den ausscheidenden Mitgliedern des bisherigen Vorstandes, Arno Witt, Michael Prange, Michaela Pries, Rainer Kreutz, Wolfgang Homeyer und Sophie Seidel danke Stritzl herzlich für ihr Engagement und sprach ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz den Dank der Kieler CDU aus. Dem bei den Stellvertreter-Wahlen äußerst knapp unterlegenen Arno Witt dankte Thomas Stritzl für seine umfangreiche Arbeit unter lang anhaltendem Beifall des Parteitages. Stritzl hob dabei hervor, dass Arno Witt stets das Wohl der Partei als Richtschnur seines Handelns in den acht Jahren als stv. Kreisvorsitzender gewählt habe.

Fraktionsvorsitzender Stefan Kruber schwor die Partei in seiner kommunalpolitischen Grundsatzrede auf die heiße Phase des Wahlkampfes ein. Kruber machte deutlich, dass Kiel unter der „Dänen-Ampel“ keinerlei Fortschritte gemacht habe. Wirtschaftlich und finanziell stehe die Stadt schlechter da als jemals zuvor. Auch die neue Oberbürgermeisterin habe es bisher nicht geschafft, positive Akzente zu setzen. Sie steuere die Stadt „wie einen schlingernden Tanker auf hoher See“, ohne den Kurs zu kennen. Dem wolle die CDU ihre Kompetenz vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet entgegen setzen. Die Stadt brauche vor allem neue und sichere Arbeitsplätze, die auch die soziale Lage verbesserten. Die CDU werde auch weiterhin die Konsolidierung des städtischen Haushaltes fest im Blick haben, die unter SPD, Grünen und SSW nicht stattfinde. Neben der Sanierung der Schulen sowie dem Ausbau der verkehrlichen und innerstädtischen Infrastruktur wolle die CDU das Thema Integration und demographischer Wandel weit nach vorne rücken. Noch einmal erteilte Stefan Kruber den unbezahlbaren und sachlich falschen Prestigeprojekten Stadtregionalbahn und „Kleiner-Kiel-Kanal“ eine deutliche Absage.

Sowohl Stritzl als auch Kruber appellierten in ihren Reden leidenschaftlich an die Partei, in den kommenden vier Wochen mit voller Kraft in den Kommunalwahlkampf zu gehen. Klares und erreichbares Ziel sei es, stärkste politische Kraft zu werden. Nur so könne es in der Landeshauptstadt auf allen Gebieten voran gehen. Dazu, so Stritzl am Schluss, sei der neue Kreisvorstand hervorragend aufgestellt.

 

Anlässlich des Parteitages am 27.April 2013 wurden folgende Parteifreunde und Parteifreundinnen für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet:

65 Jahre:

Karl-Herrmann Klues

50 Jahre

Klaus Bardenhewer, Peter Bergien, Rolf Gallinat, Werner Jensen, Wolfgang Will

40 Jahre:

Erich Both,  Monika Harrs,  Jürgen Pallasch, Klaus Reinicke, August Roer, Verena Schattke, Sybille Schmidt-Sindram, Klaus Schütt, Matthias Waack

25 Jahre:

Jens Fritsch, Uwe Haß, Heinz Uwe Mohr, Kathrin Scholz, Margarethe Süchting, Sönke Vosgerau, Georg Zacher, Dr. Christian Zöllner