Umgang mit Rückkehrern aus Terrorcamps

22.09.2014

Zur aktuellen Debatte um den Umgang mit militanten Rückkehrern aus Ausbildungslagern von IS und anderen Terrororganisationen erklärt der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl:

Passentzug und Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft zum Eigenschutz unumgänglich

Wer sich freiwillig zur aktiven Unterstützung solcher Gräueltaten hergibt, der stellt sich bewusst außerhalb unserer Werteordnung und will diese auch bekämpfen. Zu erwarten, dass unsere Gesellschaft diese Personen trotz der damit verbundenen Selbstgefährdung nach Verübung ihrer Unmenschlichkeiten wieder aufzunehmen habe oder ihnen gar soziale Fürsorgeansprüche gewährt, ist weder vernünftig noch vermittelbar. Der Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft und damit die Verhinderung der Wiedereinreise nach Deutschland wäre somit folgerichtig.

Wenn möglich, ist hier ein auf europäischer Ebene abgestimmtes Vorgehen voranzutreiben. Wenn nötig, müssen wir uns aber auch im Alleingang üben – denn gehandelt werden muss, um unsere Gesellschaft zu schützen.