Weiteres Gutachten zum Airpark – ein Schelm, der Böses dabei denkt?

22.11.2013

„Mit dem gestrigen Beschluss zum Airpark hat die rot-grüne Kooperation im Kieler Rat ihre eigenen Kooperationsvereinbarungen außer Kraft gesetzt“, erklärt der Kieler CDU-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl.  „Diejenigen, welche die endgültige Schließung des Kieler Flughafen wollen, scheinen wieder die Oberhand zu gewinnen“.
Kaum werde, so Stritzl, der SPD-Vorschlag im Rahmen eines sog. Kooperationskandidaten für die anstehende OB-Wahl präsentiert, dringen die GRÜNEN im Rat der Stadt auf einmal mit ihrer bisher von der SPD verworfenen Gutachten-Idee zum Airpark Kiel durch. Dabei ist in der ursprünglichen Kooperationsvereinbarung (offenkundig gegen den Widerstand der Grünen) noch die „Ampellösung“ vereinbart worden, um dem Airpark Planungssicherheit zu geben. Mit einem weiteren Gutachten soll nun offensichtlich der Ausstieg aus dem noch vom damaligen OB Albig gewollten Airpark-Konzept vorbereitet und kaschiert werden.

„Also: Kandidat nominiert – Airpark kassiert: Ein Schelm, der Böses dabei denkt?“

„Es wäre für die Bürger und Bürgerinnen sicherlich von Interesse noch vor der Wahl zu erfahren, welche weiteren „Überraschungen“ der Einigung auf einen sog. Kooperationskandidaten ansonsten noch zugrunde liegen“, so Stritzl abschließend.