Wohnraumdebatte in Kiel: schlüssiges Konzept muss endlich her

23.07.2013

Zur Bertelsmann-Studie über die aktuelle Mietsituation insbesondere mit Bezug auf Kiel erklärt der Vorsitzende der Kieler CDU und Bundestagskandidat für den Wahlkreis 5, Thomas Stritzl:
Die Stadt ist jetzt in der Pflicht, endlich ein substantielles Konzept zur Wohnungspolitik in Kiel zu entwickeln. Die bisherigen mündlichen Ankündigungen der Oberbürgermeisterin reichen nicht aus. Insbesondere ist eine klare und objektive Analyse der Wohn- und Mietsituation im gesamten Stadtgebiet erforderlich, das als Basis für das weitere Handeln dienen kann. Dabei darf es keine politischen Scheuklappen geben.

Wenn in Kiel bezugsfertiger Wohnraum zu angemessenen Preisen ungenutzt bleibt, muss die Frage nach dem „WARUM“ verlässlich geklärt werden. Darüber hinaus müssen alle am Wohnmarkt beteiligten Kräfte ins Boot geholt werden, um durch effizienten Neubau eine Marktentspannung zu erreichen.

Gleichwohl muss bei prekären Fälle, wie Familien mit niedrigem Einkommen, geholfen und bei Bedarf Transferleistungen wenigstens vorübergehend erhöht werden. Hier sind Stadt und Land in der Verantwortung. Keinesfalls dürfen private Vermieter, die oft genug keinerlei Überschüsse aus ihrem Wohnraum erwirtschaften können, allein die Lasten tragen.